Wie sollte man sein erstes Craps-Spiel angehen?

Craps ist wohl eines der bekanntesten Würfelspiele in der Glücksspielszene. Würfelspiele wie Yatzi oder Kniffel sind aus dem deutschen Freizeitalltag nicht wegzudenken. Für mich gibt es keinen Urlaub ohne Würfelbecher. Wenn jemand Craps ausprobieren möchte, ist es wichtig, einige der Schlüsselbegriffe und die Funktionsweise zu kennen. Dieser Artikel zeigt, wie ich einen tollen Abend am Würfeltisch verbringen kann.

Von England über Amerika nach Deutschland

Entgegen meiner Annahme kommt Craps ursprünglich nicht aus den USA. Bereits im 16. Jahrhundert wurde der Begriff “Crab” geprägt, der mit einem Wurf von Würfeln in Verbindung gebracht wurde. Sir Wilhelm von Tyrus brachte dies zu den Kreuzzügen und die rasante, actiongeladene Welttournee begann.

1813 wurde es offiziell in New Orleans aufgeführt und gelangte über einige Umwege zurück nach Europa. Heute gehört es zur Grundausstattung auf einer Gaming-Website oder in lokalen Casinos. Meiner Meinung nach sind schnelle Abläufe und spannende Wettmöglichkeiten die Eigenschaften, die es so beliebt machen.

Wichtige Begriffe für Anfänger am Craps-Tisch

Bevor ich Strategien bei Craps anwenden kann, muss ich einige Begriffe kennen. Das gesamte Konzept baut auf den Wetten auf, die ich als Teilnehmer oder Zuschauer auf die Augenzahlen platzieren kann. Bis zu acht Personen nehmen normalerweise an einem Craps-Tisch platz. Der erste Wurf wird als Come-Out-Roll bezeichnet und kann zu drei unterschiedlichen Ergebnissen führen.

  • Craps-Zahlen

Bei den Zahlen 2,3 und 12 habe ich nichts zu lachen, denn alle verlieren, die auf die Pass-Line (Zahlen 7 oder 11) gesetzt haben. Wer jetzt auf die Don’t-Pass-Line gesetzt hat, gewinnt. Die Regeln können bei einer 2 oder 12 jedoch bei den Häusern unterschiedlich sein.

  • Natural-Zahlen

Bei Natural-Zahlen (7 oder 11) gewinne ich sofort, wenn ich auf die Pass-Line setze. Habe ich ein Natural gewürfelt, bin ich noch einmal an der Reihe.

  • Point-Zahlen

Mit den Point-Zahlen 4, 5, 6, 8, 9 und 10 darf ich so lange würfeln, bis der markierte Point noch einmal getroffen wird oder eine 7 erscheint. Wird der Point getroffen, gewinne ich, wenn ich auf die Pass-Line gesetzt habe. Erscheint eine 7 gewinnt die Don’t-Pass-Line.

Der Shooter ist derjenige, der die Würfel in Bewegung setzt. Der Right Bettor hingegen setzt auf die gewürfelten Augenzahlen, nimmt die Würfel aber nicht selbst in die Hand. Er setzt seine Wette auf die Pass-Line. Dahingegen wette ich als Wrong Bettor gegen den Shooter. Als Stickman wird am echten Tisch der Croupier bezeichnet, der die Würfel schiebt und schließlich Gewinne und Verluste anzeigt. Dieser wird vom Boxman unterstützt, der für die Einsätze zuständig ist und generell ein Auge auf alles hat.

So können Wetten platziert werden

Bei diesem Würfelspiel können alle am Tisch mitwetten. Es gibt unterschiedliche Optionen, die Einsätze zu platzieren. Ich muss dazu nicht selbst die Würfel werfen, sondern kann als Teilnehmer auf das Glück des Shooters setzen.

Die wohl bekannteste Wette ist die Pass-Line-Wette. Ich vertraue dem Shooter, dass er gewinnt. Das Ziel ist es, eine 7 oder eine 11 zu erwürfeln. Auch der Point kann getroffen werden, was mir ebenfalls einen Gewinn bringt. Des Weiteren gibt es die Come-Wette, die gesetzt werden kann, wenn die Point-Zahl ermittelt wurde.

Ich setze in diesem Fall auf die Tatsache, dass eine der Point-Zahlen geworfen wird. Erscheint jedoch eine 7, habe ich verloren. Diese Wette ist ähnlich der Place-Wette, bei der ich auf die einzelnen Zahlen wetten kann und ich jedes Mal einen Gewinn erhalte, sollte eine dieser Zahlen erzielt werden. Voraussetzung dafür ist, dass noch keine 7 gewürfelt wurde.

Die Don’t-Wetten verhalten sich genau entgegengesetzt den Wetten auf Pass-Line und Come. Ich wette praktisch gegen den Shooter. Neben diesen wichtigsten Wettoptionen gibt es noch einige weitere, die für etwas erfahrene Teilnehmer gut funktionieren. Proposition-, Field-, Big-Six- und die Big-Eight-Wette gehören zum weiteren Repertoire.

Craps-Strategien für mehr Erfolgschancen

Es gibt im Gaming einige Strategien, die gerade von erfahrenen Nutzern immer wieder gern angewendet werden. Diese basieren in vielen Fällen auf zu erwartenden Wahrscheinlichkeiten und sind somit kein absoluter Garant, dass die Rechnung auch aufgeht. Wer diesen Strategien folgen möchte, muss meiner Meinung nach Geduld mitbringen und einen eisernen Willen, Nein zu sagen, wenn es soweit ist.

Einen niedrigen Hausvorteil erhalte ich, wenn ich wie so viele andere auf die Pass-Line wette. Denn jetzt beträgt der Vorteil nur 1,41 %. Ähnliches gilt für die Don’t-Pass-Line. Ich gewinne, wenn alle anderen verlieren und kann auch hier von einem geringen Hausvorteil von 1,40 % profitieren.

Eine sehr bekannte Strategie ist die Martingale Strategie. Dabei setze ich einen festgelegten Grundbetrag auf eine beliebige Wette, Pass-Line oder eine andere. Gewinne ich die Wette, platziere ich in der nächsten Runde den gleichen Betrag. Verliere ich, erhöhe ich die nächste Wette um den Grundbetrag, bis ich wieder gewinne.

Fazit

Fans des Würfelns werden an den Craps-Tischen eine Menge Spaß haben. Ob in echt oder virtuell, Craps ist schnell und actiongeladen und bringt die Emotionen in Fahrt. Mit den wichtigsten Begriffen und Regeln, die ich in diesem Artikel aufgezeigt habe, hat jeder das Wissen, die ersten Würfel ins Rollen zu bringen.

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